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Altersvorsorge mit Aktienfonds
Der Entnahmeplan ist im Prinzip das genaue Gegenteil vom Sparplan. Beim Sparplan wird jedes Monat automatisch eine bestimmte Geldsumme in einen Investmentfonds eingezahlt, unabhängig von der aktuellen Kursentwicklung.
Beim Entnahmeplan wird hingegen regelmäßig ein vereinbarter Betrag ausbezahlt, unabhängig von der Wertentwicklung. Entnahmepläne werden gerne auch als Auszahlpläne bezeichnet und funktionieren am besten, wenn die Anlageform durch Aktienfonds getragen werden.
Diese Form der Geldanlage wird in der Altersvorsorge immer beliebter und wichtiger. Dabei geht es darum, dass man einen größeren Betrag auf einmal einzahlt und sich dann, beispielsweise ein Jahr später regelmäßig monatlich einen bestimmten Betrag auszahlen lässt. Ist das Produkt sehr erfolgreich, so steigt der Wert der Einlage trotz der regelmäßigen Auszahlungen, weil der Profit des Aktienkurses höher ist, als der prozentuelle Anteil der Auszahlung.
Beispielsweise könnte man EUR 100.000,-- einzahlen und sich monatlich EUR 500,-- auszahlen lassen. Die EUR 500,-- ergeben pro Jahr EUR 6.000,-- und das bedeutet, dass alle Auszahlungen eines Jahres 6 % der Einlage ergeben. Ist der Aktienfonds nun aber um 10 % gestiegen, so ist die Einlage am Ende des Jahres trotz der Auszahlungen höher als zu Beginn des Jahres.
Mit diesen Überlegungen gelingt es, sich monatlich eine Rente auszahlen zu lassen und trotzdem seine Einlage nicht zu schmälern. Voraussetzung ist natürlich, dass eine hohe Einlage möglich ist.
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